In Berlin kommen auf 100.000 Einwohner 355 Einbrüche im Jahr. Das sind mehr als 12.000 Taten. Gegenüber dem Vorjahr musste ein Anstieg von 4% verzeichnet werden. Das liegt auch daran, dass immer mehr Haushalte mit hochwertiger Technik ausgestattet sind. Teure Smartphones, Tablets und Digitalkameras gibt es in fast jedem Haushalt. Sie lassen sich leicht mitnehmen und zu einem hohen Wiederverkaufswert veräußern. Der durchschnittliche Schaden bei einem Einbruch liegt bei 3.250€. Ein lukratives Geschäft für Einbrecher!

Wann und wo wird eingebrochen?

Berlin ist, wie die Zahlen zeigen, eine Einbrecher Hochburg. Platz 1 auf der Liste der beliebtesten Einbrecher-Kieze belegt Mitte. Hier finden 13 Prozent der Einbrüche statt. Mit fast genau so viele Einbrüchen muss in Wedding, Gesundbrunnen und Prenzlauer Berg gerechnet werden.  Aber auch Einfamilienhäuser und die Villenviertel sind betroffen. So gibt es viele Einbrüche in Halensee, Schmargendorf, Zehlendorf, Nikolassee, Dahlem und Wannsee. Der Schaden ist hier mit 7.700€ dreimal so hoch wie im Rest Berlins. Wie stark Ihr Kiez von Einbrüchen betroffen ist, erfahren Sie auf berliner-kurier.de.

Wer glaubt, dass die meisten Einbrüche im Schutz der Dunkelheit stattfinden irrt. Tatsächlich passieren sie meist am helllichtem Tag. Spitzenzeit ist von 16 bis 18 Uhr und von 12 bis 14 Uhr. Im Winter wird deutlich häufiger eingebrochen. Mit 16,9% der Einbrüche ist Dezember der Monat mit den meisten Einbrüchen. Auch in den anderen Wintermonaten Oktober, November und Januar greifen Diebe oft zu.

Wie kann ich mich schützen?

Einbrecher haben es oft viel zu leicht. Die Sicherheitstechnik von Türen und Fenstern in Berlin ist häufig veraltet. Es werden noch Sicherheitsstandards verwendet, die in den 70er Jahren aktuell waren. In maximal 15 Sekunden schaffen es professionelle Einbrecher Haustüren und Fenster zu überwinden. Selbst in Neubauwohnungen wird viel zu selten Wert auf gute und mittlerweile günstige  Sicherheitstechnik gelegt. Ein Fehler, denn so schlecht viele Einwohner mit guten Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet sind, desto besser sind die Täter mit der neuesten Technik ausgestattet. So werden z. B. Häuser mit Drohnen ausspionieren. Durch gute Sicherung von Wohnungen und Häusern können viele Einbrüche verhindert werden. Die Einbruchsermittler der Berliner Polizei gehen davon aus, dass insbesondere Gelegenheitseinbrecher aufgeben, wenn sie nicht innerhalb von ein, zwei Minuten eine Tür oder ein Fenster öffnen können.

Bei einem professionellen Schlüsseldienst wie z. B. ado-berlin.de können Berlin sich über die neueste Sicherheitstechnik informieren und bei Einbruch die Einbruchsoforthilfe nutzen.

Einbruchrisiko reduzieren – so geht’s!

  • Türen immer abschließen, denn ein einfaches Zuziehen reicht nicht aus!
  • Ersatzschlüssel nie in Außenverstecken deponieren!
  • In Sicherungstechnik, wie spezielle Schlösser für Fenster und Türen, investieren!
  • Den Außenbereiche bei Dunkelheit beleuchten, z.B. durch Lampen mit Bewegungsmeldern.
  • Rollläden tagsüber hochziehen und nachts schließen. Dadurch wird Anwesenheit signalisiert.
  • Geprüfte und zertifizierte Alarmanlagen zur zusätzlichen Sicherheit nutzen.


Bildquelle: Das oben verwendete Titelbild stammt von www.pixelio.de. Alle Rechte verbleiben beim Copyright-Inhaber © Bernd Kasper

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